Untersuchungsmethoden

Elektroenzephalographie (EEG)

Als wichtigste apparative Untersuchungsmethode für Erkrankungen aus dem epileptischen Formenkreis eignet sich das EEG für Erst- wie auch für Verlaufsuntersuchungen. Auch zur Unterscheidung zu anderen anfallsartigen Erkrankungen liefert diese Methode wertvolle Erkenntnisse. Als Ergänzung zur Diagnostik bei Kopfschmerzerkrankungen wie auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen wie Gedächtnisstörungen wird sie, obwohl sie eine der ältesten Untersuchungsmethoden in der Neurologie ist, nach wie vor gerne eingesetzt.

Evozierte Potentiale

Bei einer Vielzahl an Symptomen, die neurologische Erkrankungen mit sich bringen, ist es manchmal bis heute schwierig, diese von außen  apparativ zu erfassen. Mithilfe der visuell evozierten Potentiale (Messung der Zeit von Präsentation eines Bildes bis zur Registrierung im Sehzentrum des Gehirns) können beispielsweise  Sehstörungen, mithilfe der sensibel evozierten Potentiale Empfindungsstörungen objektiviert werden. Bei Hör- und Gleichgewichtsstörungen kommt das akustisch- evozierte Potential noch heute zur Anwendung. Bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie die Multiple Sklerose kommen diese Untersuchungen routinemäßig zum Einsatz.